Christoph Gäbler  ‎(I87)‎
Nachname: Gäbler
Vornamen: Christoph

Geschlecht: männlichmännlich
      

Geburt: 1646 48 Markersdorf
Tod: 6. September 1719 ‎(Alter 73)‎ Markersdorf
Persönliche Fakten und Details
Geburt 1646 48 Markersdorf

Heirat Anna Löffler - 3. Mai 1667 ‎(Alter 21)‎ Reichenau in Sachsen


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Einzelheiten verbergen Quelle: Gäbler 1938

Zitat Einzelheiten:  Seite 59

Heirat Maria Herwig - 14. Mai 1708 ‎(Alter 62)‎
Beruf Gärtner, später Bauer Markersdorf

Tod 6. September 1719 ‎(Alter 73)‎ Markersdorf

AdresseMarkersdorf Nr. 20
Makersdorf Nr. 73
Referenznummer 512
Universelle ID-Nummer 99A705B10D0D8C44BF1618989B9911F29C08
Letzte Änderung 12. November 2014 - 18:33:46
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Familie der Eltern  (F86)
Jacob Gäbler
1598 - 1672
Ursula NN
- 1681
Christoph Gäbler
1646 - 1719
Zacharias Gäbler
1648 - 1714
Elisabeth Gäbler
1652 -

Familie der Stiefeltern  (F82)
Jacob Gäbler
1598 - 1672
Anna Eichler
1611 - 1644
Maria Gäbler
1631 - 1674
Anna Gäbler
1634 -
Martin Gäbler
1637 -
Justina Gäbler
1639 -
Christina Gäbler
1642 - 1646

Eigene Familie  (F84)
Anna Löffler
1647 - 1707
Zacharias Gäbler
1668 - 1722
Christoph Gäbler
1670 - 1672
David Gäbler
1672 - 1674
Rosina Gäbler
1675 -
Heinrich Gäbler
1679 - 1745
Sabina Gäbler
1690 - 1748

Eigene Familie  (F89)
Maria Herwig
- 1741


Bemerkungen

Bemerkung
Gärtner in Markersdorf Nr. 20, von 1692 bis 1712 Bauer in Makersdorf Nr. 73.
Im Juli 1646 geboren, kauft 1667 Garten für 110 BSch., verkauft 1692 für 150 BSch., kauft 1692 Gut von Vetter Adam Gäbler. Das Schöppenbach von Markersdorf ‎(Reichenau Nr. 152)‎ verzeichnet auf S. 388-392 den Gutskauf unseres Vorfahren Heinrich Gäbler von seinem Vater Christoph Gäbler. Der Kaufpreis von 350 Scho. bedeutet Böhmische Schock, da auch nach Übernahme des Zittauer Gebietes in die sächsische Oberlausitz nach böhmischem Gelde gerechnet wurde. Jedem Vertrag ging die ausführliche Bemerkung voraus, daß er von der Gutsherrschaft genehmigt und ratifiziert werden mußte, hier als "Ratihabition" bezeichnet. Das im Texte gebrauchte Wort "Lochten" stammt wahrscheinlich von "Lache" oder "Loche" ab, einer Grenzmarke in Holz oder Stein, das Wort "Hofereythe" bedeutet wohl Hofrecht, Hofbesitz, "wiedtfest" heißt, mit Wieden, d.h. Zweigen von Weiden und Birken festgebunden. Der "Fiebig" war das den Dorfbewohnern gemeinsam zur Nutzung überlas-sene Flurstück inmitten des Dorfes, das als Viehweide verwendet wurde. Die "Mußquete zum Hausgewehr" ist eine Muskete zum Schutz des Hauses. "Vier Schl.gutt Korn" sind 4 Scheffel Korn, wobei ein Scheffel etwa einem Hektoliter entspricht, "1 Sch Eyer" sind ein Schock = 60 Stück Eier. "Heinrich Gäblers Erb- und Bauer-Gutt-Kauff von Seinem Vater Christoph Gäblern Sen. den 19.January Ao.1712. Kauff Summa 350 Scho.

Biß auff gnädigen Consens und Ratihabition. Der Hoch-Wohlgebohrenen Frauen, Frauen Annae Sophien von Einsiedel gebohrener Rumorin Ihrer Hoheiten der Königl. Pollnisch. und Chur-Fürstl.Sächß. Frauen Mutter, hochverordneter Frauen Ober-Hoffmei-sterin, Frauen der Standes-Herrschafft Seidenberg, und der Herrschafft Oppurg sowie auch zu Wolckenburg, Ehrenberg, Gerßdorff und Böhrichen p.p. Ihrer Hoch-Herrl. Excellenz, Unserer Gnädigen hochgebietenden Gerrschafft. Ist untengeschriebenen Acto in denen Gerichten zu Marckerßdorff zwischen Christoph Gäblern dem ältern, bißhero gewesenen Bauern alda, Verkäuffern eines Theils, und seinem Sohne Heinrich Gäblern, Käuffern andern theils, ein Ehrlicher auffrichtiger und beständiger Erb-Kauff, abgehandelt, beschlossen, und derogestalt wie hernach folget, Gerichtl. verschrieben worden Nemlichen: Es verkauffet der Erstgedachte Christoph Gäbler Senior, sein Erb-und Bauer-Gutt, welches an der obern Seiten an dem gemeinen Fie-bige, unten zu an der niedern Seiten an Christoph Gäblers jun. Bauer-Gutte hinauß, an Äckern, Wiesen, Holzungen, und allen Nutzbarkeiten, in Seinen behörigen Gränzen, Lochten, Keinen und Stay-nen, sambt dem darauff befindlichen Wohn Hause, Scheunen, und waß zur Hofereythe gehörig, vor zwey Ruthen Feldes zu verrechten gelegen, mit alle dem waß darauff, Erdt- Wiedt- und Nagelfest ist, derogestalt zu besizen, zu nuzen, zu gebrauchen und zu verrechten, wie dieses Erb- und Bauer-Gutt, von Ihme und vorigen Besizern, besessen, genuzet, gebrauchet und verrechtet worden, sambt dem ver-handenen Beylaß, wie solcher hier unten Specificiret ist. Solch ermeltes Erb- und Bauer-Gutt erkauftet nunrnehro an sich der Eingangs ernennete Käuffer Heinrich Gäbler, in der Kauff-Summa vor und umb Dreyhundert und Fünffzig Schock, vollständige Zahlung, darauff der Käuffer nach der Tradition und Überreichung zum Ersten Angelde baar geben soll Einhundert und Zehen Scho. Die noch rückständigen 240 Scho. in nachfolgenden Terminen als: auff Jacobi Anno: 1713 ...15 Scho., 1714 ...15 Scho. ‎(usw.)‎, 1727 ...15 Scho. und 1728 die letztern 15 Scho. Dem Käuffer wird Bey diesem Gutte gelassen, 6.Scheffel Korn, 12.Scheffel Haber, Ein Scheffel Gersten, drey Zugvieh, nemlich ein Pferd und 2.Ochsen, mit darzugehörigen Geschirren, 2.Wagen, sambt den darzugehörigen Leitern und Schlittengezeug, 2.Pflüge, 2.paar Egen, 1.Ruhrhaacken, 2.Wagen-Ketten, 2.Spann-Ketten, 2.Steuer-Ketten, 1.Düngergabel, 1.Düngerhaacken, 1.Heu-Gabel, eine Futterbanck mit der Schneide, ein Gesinde-Bette, mit Feder-und Span-Betten, der Tisch in der Stuben, der Kessel und Ofen-Topff, das Backezeug so gut es vorhanden, eine Steigeleiter, ein Feuerhacken, und eine Mußquete zum Haußgewehr. Es hat aber der Verkäuffer als Vater vor sich und Seine Ehewürthin sich außgedinget in dem kleinen Stübel oben werths am Wohnhause, freye Herberge und Auffenthalt, so lange Sie allebeyde, oder auch gleich nur eines von Ihnen am Leben ist, auch eine Kammer zur Lagerstät, weil aber das Stübel gar sehr eingegangen und Baufällig ist, soll der Käuffer schuldig seyn, zu dessen Bau- und Anrichtung das Holtz darzu zugeben, und anzuführen, die Baukosten aber an Zimmerlohn, auch Nagel und Breth soll der Verkäuffer geben. Es soll auch der Käuffer dem Verkäuffer Jährlich gebem Vier Schl. gutt Korn und einen Schl. Gersten, Item, eine Kuh und eine Ziege, frey mit zufelde vortreiben zulassen. Zu deren Fütterung hat sich der Verkäuffer auff diesem Gutte eine Wiese außgedinget wie solche angewiesen ist, davon das Butter zu nuzen, Item, ein halb Scho. Stroh vom Sommer-Getreyde, Ferner soll der Käuffer dem Verkäuffer Jährlich Ein Viertel Lein ‎(welchen der Verkäuffer zum Saamen selber anschaffet)‎ in zugerichteten Acker, mit säen ohn Entgeldt, 2.Kraut Bethe und 2. Küchenbethe soll der Verkäuffer Jährlich zum freyen Gebrauch haben, so giebt Ihm auch der Käuffer jedes Jahr 1.Scho.Eyer, und verstattet Ihm 6.Jahr nacheinander 2.Gänse, zuhalten. Der Verkäuffer soll auch von einem Birn-Baum im Garten die Früchte zugenüssen haben, und von einem Apffelbaum die helffte der Früchte, So soll auch der Käuffer dem Verkäuffer Jährlich vom Gutte geben 2.Clafftern Brennholz und solches herzuführen. Dieses Außgedinge so in allem also gehalten werden, so lange der Vater als Verkäuffer lebet. Nach deß Vaters Tode aber soll der Wittiben die freye Herberge im Stübel, so lange Sie lebet, verbleiben, doch soll Sie sieh selber beholzen und beleuchten. Es soll Ihr auch der Käuffer Jährlich geben Einen Scheffel Korn, ein Krauth Bethe und ein Küchenbethe, soll Sie zu freyem Gebrauch haben, wenn Sie, die Wittibe, nöthig hat, vor sich zubacken, soll Sie bey deß Käuffers Holze mit zubacken berechtiget seyn, Item Sie soll auch eine Ziege mit vorzutreiben haben, zu deren Fütte-rung soll Sie ein Wiese-Fleckel haben wie es angewiesen, das Futter davon zugebrauchen. Es soll auch nach deß Vaters Absterben, die Gedinge-Kuhe, wenn eine Vorhanden ist, der Wittiben alleine eigenthümlich verbleiben, ohne Einspruch der Erben, dafern aber die Kühe in natura nicht vorhanden wäre, soll Sie von deß Vaters Verlassenschafft dafür am Gelde Bekommen 6 rthlr. Noch ist hier-bey zugedencken, daß der Käuffer verwilliget hat zu dem obig ge-melten Außgedinge deß Vaters, noch eine Mandel Rocken-Stroh demselben Jährlich zugeben, so lange der Vater lebet, hernachmahls aber weiter nicht. Pöen. Dafern nun ein oder andere Theil diesen Kauff nicht halten würde, soll der Nichthaltende theil der Hochherrl. gnädigen Herrschafft Zur Straffe deß Wandel-Kauffs verfallen haben 40 Scho. dem beständigen theile 20 Scho. und der Gemeine ein halb virtl. Bier. Bürgen, Umb haltung willen deß Kauffs, hat vor den Verkäuffer Bürgschafft geleistet Christoph Gäbler jun. Bauer, und vor den Käuffer Friedrich Lincke, Gärtner, und Gemein Eltester. Dieser Erb-Kauff, wie Er von beyden Theilen abgehandelt, ist Gerichtlichen verschrieben worden, in Gegenwarth derer Ehrengeachten als Martin Linckens deß Richters, Item, Christoph Heydrichs, David Krauses deß obern, Caspar Linckes und Thomaß Tletzens, Gerichts-geschworenen, den 19.January Ao.1712. Ratificiert den 26.May, 1712 Lic. J.Samuel Hänzschel, Ambts-Canzler."

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Quellen

Quelle
Gäbler 1938
Zitat Einzelheiten:  Seite 29 und 59
Heirat Gäbler 1938
Zitat Einzelheiten:  Seite 59
Heirat Gäbler 1938
Zitat Einzelheiten:  Seite 59
Heirat Gäbler 1938
Zitat Einzelheiten:  Seite 59
Ehegatte: Tod Gäbler 1938
Zitat Einzelheiten:  Seite 59

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Multimedia
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Familiendaten als Kind
Vater
Jacob Gäbler ‎(I89)‎
Geburt 1598 43 41 Markersdorf
Tod 1672 ‎(Alter 74)‎ Markersdorf
Mutter
Ursula NN ‎(I85)‎
Tod 1681 Markersdorf

Heirat: 1645 -- Reichenau in Sachsen, Bogatynia, Niederschlesien, Polen
1 Jahr
#1
Christoph Gäbler ‎(I87)‎
Geburt 1646 48 Markersdorf
Tod 6. September 1719 ‎(Alter 73)‎ Markersdorf
2 Jahre
#2
Bruder
Zacharias Gäbler ‎(I4122)‎
Geburt 4. Januar 1648 50 Markersdorf
Tod 9. März 1714 ‎(Alter 66)‎ Markersdorf
5 Jahre
#3
Schwester
Elisabeth Gäbler ‎(I4123)‎
Geburt 20. Oktober 1652 54 Markersdorf
Familie des Vaters mit Anna Eichler
Vater
Jacob Gäbler ‎(I89)‎
Geburt 1598 43 41 Markersdorf
Tod 1672 ‎(Alter 74)‎ Markersdorf
13 Jahre
Stiefmutter
 
Anna Eichler ‎(I83)‎
Geburt um 1611 Markersdorf
Tod 1644 ‎(Alter 33)‎ Markersdorf

Heirat: 19. November 1630 -- Reichenau in Sachsen, Bogatynia, Niederschlesien, Polen
13 Monate
#1
Halbschwester
Maria Gäbler ‎(I5549)‎
Geburt 15. Dezember 1631 33 20 Markersdorf
Tod 7. Dezember 1674 ‎(Alter 42)‎ Markersdorf
2 Jahre
#2
Halbschwester
Anna Gäbler ‎(I5550)‎
Geburt 19. Februar 1634 36 23 Markersdorf
3 Jahre
#3
Halbbruder
Martin Gäbler ‎(I5553)‎
Geburt 10. Mai 1637 39 26 Markersdorf
3 Jahre
#4
Halbschwester
Justina Gäbler ‎(I5554)‎
Geburt 20. November 1639 41 28 Markersdorf
2 Jahre
#5
Halbschwester
Christina Gäbler ‎(I5555)‎
Geburt 1642 44 31 Markersdorf
Tod 1646 ‎(Alter 4)‎ Markersdorf
Familie mit Anna Löffler
Christoph Gäbler ‎(I87)‎
Geburt 1646 48 Markersdorf
Tod 6. September 1719 ‎(Alter 73)‎ Markersdorf
1 Jahr
Ehefrau
 
Anna Löffler ‎(I84)‎
Geburt um 1647 37 Schönborn
Tod 18. Mai 1707 ‎(Alter 60)‎ Markersdorf

Heirat: 3. Mai 1667 -- Reichenau in Sachsen, Bogatynia, Niederschlesien, Polen
9 Monate
#1
Sohn
Zacharias Gäbler ‎(I5541)‎
Geburt 14. Februar 1668 22 21 Markersdorf
Tod 9. Januar 1722 ‎(Alter 53)‎ Markersdorf
2 Jahre
#2
Sohn
Christoph Gäbler ‎(I5542)‎
Geburt 1670 24 23 Markersdorf
Tod 1672 ‎(Alter 2)‎ Markersdorf
2 Jahre
#3
Sohn
David Gäbler ‎(I5543)‎
Geburt 1672 26 25 Markersdorf
Tod 1674 ‎(Alter 2)‎ Markersdorf
4 Jahre
#4
Tochter
Rosina Gäbler ‎(I5544)‎
Geburt 15. Juli 1675 29 28 Markersdorf
4 Jahre
#5
Sohn
Heinrich Gäbler ‎(I86)‎
Geburt 20. November 1679 33 32 Markersdorf
Tod 3. September 1745 ‎(Alter 65)‎ Markersdorf
11 Jahre
#6
Tochter
Sabina Gäbler ‎(I4121)‎
Geburt 15. Dezember 1690 44 43 Markersdorf
Tod vor 1748 ‎(Alter 57)‎ Markersdorf
Familie mit Maria Herwig
Christoph Gäbler ‎(I87)‎
Geburt 1646 48 Markersdorf
Tod 6. September 1719 ‎(Alter 73)‎ Markersdorf
Ehefrau
Maria Herwig ‎(I97)‎
Geburt Reichenau in Sachsen
Tod 1741 Markersdorf

Heirat: 14. Mai 1708