Katharine Elisabeth Hermine Karoline Thomä  ‎(I835)‎
Nachname: Thomä
Vornamen: Katharine Elisabeth Hermine Karoline
Auch bekannt als: Käthe

Geschlecht: weiblichweiblich
      

Geburt: 11. August 1885 47 36 Destedt
Tod: 4. März 1971 ‎(Alter 85)‎ Braunschweig
Persönliche Fakten und Details
Geburt 11. August 1885 47 36 Destedt

Beruf Lehrerin
Tod 4. März 1971 ‎(Alter 85)‎ Braunschweig


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Einzelheiten verbergen Quelle: Tod
Thomä, KätheThomä, Käthe

Bemerkung: 1885 - 1971



Beerdigung 10. März 1971 ‎(6 Tage nach Tod)‎ Braunschweig

Universelle ID-Nummer 2F0C215C28B60143A0D6973D0B69B6F2408F
Letzte Änderung 12. November 2014 - 18:33:50
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Familie der Eltern  (F7)
Hans Wilhelm Ludwig Julius Thomä
1838 - 1905
Karoline Sophie Emilie Elisabeth Wagner
1849 - 1913
Anna Luise Elisabeth Thomä
1871 - 1949
Johannes Friedrich Georg Karl Thomä
1873 - 1959
Margarete Johanne Hermine Auguste Thomä
1875 - 1883
Elisabeth Luise Emilie Helene Thomä
1878 - 1943
Dr. med. Friedrich Albert Ludwig August Thomä
1881 - 1955
Katharine Elisabeth Hermine Karoline Thomä
1885 - 1971
Theodore Charlotte Marie-Luise Thomä
1891 - 1943


Bemerkungen

Bemerkung
Rufname: Käte, Lehrerin in Braunschweig
beerdigt auf dem Zentralfriedhof

Der nachstehende Bericht ist entnommen der Chronik der Familie Thomae: ­http­://­www­.­gaebler­.­info­/­2013­/­10­/­thomae­/:

In der Reihe der Kinder folgt nun Katharina, genannt Käthe, geboren am 11.7.1885 in Destedt. Sie wurde von Fräulein von Gernet zusammen mit Elschen von Veltheim unterrichtet. Fräulein von Gernet stammte aus dem Baltenland, sie ist später in die Äussere Mission in Indien ‎(Paul Gäbler hat sie gekannt)‎ gegangen. Vom Jahr 1894 ab, als wir nach Gevensleben kamen, wurde sie zuerst in der Dorfschule unterrichtet ‎(Kantor Hartmann oder Lehrer Isensee)‎, und zwar im Rechnen, in den übrigen Fächern unterrichtete sie bis 1897 unsere Schwester Anna. Von 1897 ab übernahm unsere Schwester Else den Unterricht. Als Else 1900 heiratete, kam sie von Ostern 1900 bis Herbst 1902 in das Internat im Schloss in Wolfenbüttel. Sie wurde dann nervenkrank, weshalb sie zunächst in ein Sanatorium Friedensau, dann zu Prof. Damsch, Göttingen, und schließlich in die Prvatklinik von Dr. Loewenthal in Braunschweig kam. Nach ihrer Genesung besuchte sie die Kunstgewerbeschule in Braunschweig und ging 1908 auf die Akademie in Kassel, dort machte sie 1911 ihr Zeichen- und Turnlehrerinnenexamen. Ostern 1912 kam sie als Zeichen- und Turnlehrerin an das evangelische Lyzeum in Essen. Dort stand sie in regem Verkehr mit Dr. Baumann, jetzigem Obermedizinalrat i. R. 1922 musste sie die ihr so liebe Stelle in Essen aufgeben und nach Braunschweig übersiedeln, weil die Schwestern Anna und Marie Luise in der Inflation alles Kapital verloren hatten und sie nun mehr die einzige Verdienende war. In Braunschweig wurde sie wieder als Lehrerin angestellt, betätigte sich aber auch, besonders nach ihrer Pensionierung, in der Inneren und Äußeren Mission, sie singt noch heute im Hilfschor der Oper mit und hilft dem Leiter des Schulbüros.

Paul Gäbler berichtet 1919 in seinem Tagebuch: "Am Mittag fahren Liselotte, Herzelein und ich zu Tante Käthe nach Essen, und zwar ab 12.58 und sind um 5.00 da. T. K. zeigt uns etwas die Stadt ‎(Rathaus, Münster)‎ und führt uns in eine Konditorei, wo wir Leckeres zu essen kriegen. Wir 4 werden photographiert!. Schließlich fahren wir mit der Straßenbahn zur Gudulastraße, wo Tante Käthe eine hübsche dreizimmerige Wohnung hat. Ich lese dann in ihren schönen kunstgeschichtlichen Büchern. Am Abend nach dem Essen unterhalten wir beide uns noch traulich, - es ist einfach herrlich. Nachdem ich dann in einem Bette geschlafen habe, was Hederichs, die Wirtsleute, mir eingeräumt haben, ist es Sonntag, den 20. Juli geworden. Das Wetter ist leider so schlecht, dass wir nicht zusammen losziehen können. Nachdem ich eine herrliche, prachtvolle Haferflockensuppe mit Schokolade und dann Kuchen vertilgt habe, gehe ich in die Erlöserkirche, wo P. Johannsen eine herrliche, kraftvolle Predigt über Lukas 9,19-27 hält. Die Erlöserkirche, eine Predigtkirche in einem romantischen Stile gefällt mir gut, viel besser als z.B. die Jacobikirche in Braunschweig, die ja auch eine Predigerkirche ist. - Darauf gehe ich zur Margarethenhöhe im SW von Essen dies ist ein neuerer Ort, in dem die Beamten von Krupp angesiedelt sind. Die Häuschen sind sehr anheimelnd, ganz wonnig. Die Straßennamen sind nett, z.B. Daheim. Auch ein Markt ist dort. So freundlich und abwechslungsreich, und doch so einheitlich - wirklich da möchte man wohnen! Nach dem Mittagessen, wo sogar noch etwas übrig bleibt, müssen wir 3 noch etwas fürs Gästebuch dichten und dann gibt’s noch feine Torte. Eh wir zur Bahn gehen, besuchen wir eine Freundin v. Tante Käte, Frl. Regier ‎[?]‎, eine äußerlich etwas rauhe, aber doch herzensgute Dame. Sie füttert uns auch mit Kuchen, packt mir gleich in ihrer Güte 3 Stck. Kuchen auf, so dass ich mir beinahe den Magen verderbe. Die Rückfahrt nach Lüdenscheid geht sehr schnell vonstatten: 4.31 - 6.59.

Chronik der Familie Thomae: ­http­://­www­.­gaebler­.­info­/­2013­/­10­/­thomae­/#­kaethe­
Tod 1885 - 1971

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Quellen
Multimedia

Multimedia Objekt
Thomä, KätheThomä, Käthe  ‎(M389)‎

Bemerkung: 1885 - 1971

Multimedia Objekt
Thomä, Käthe und Nichten und NeffeThomä, Käthe und Nichten und Neffe  ‎(M122)‎

Einzelheiten verbergen Bemerkung: "Herzelein", Käthe, Paul und Liselotte
19. bis 20. Juli 1919


Einzelheiten verbergen Bemerkung: \"Herzelein\", Käthe, Paul und Liselotte
19. bis 20. Juli 1919

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Familiendaten als Kind
Vater
Hans Wilhelm Ludwig Julius Thomä ‎(I10)‎
Geburt 18. März 1838 35 26 Eilum
Tod 19. Oktober 1905 ‎(Alter 67)‎ Braunschweig
11 Jahre
Mutter
 
Karoline Sophie Emilie Elisabeth Wagner ‎(I11)‎
Geburt 25. März 1849 39 36 Dungelbeck
Tod 4. August 1913 ‎(Alter 64)‎ Bethel

Heirat: 27. April 1870 -- Wrisbergholzen, Westfeld, Kreis Hildesheim, Niedersachsen, Deutschland
10 Monate
#1
Schwester
Anna Luise Elisabeth Thomä ‎(I831)‎
Geburt 15. Februar 1871 32 21 Saalsdorf
Tod 1. Juni 1949 ‎(Alter 78)‎ Braunschweig
3 Jahre
#2
Bruder
Johannes Friedrich Georg Karl Thomä ‎(I832)‎
Geburt 14. Oktober 1873 35 24 Saalsdorf
Tod 14. September 1959 ‎(Alter 85)‎ Attendorn
2 Jahre
#3
Schwester
Margarete Johanne Hermine Auguste Thomä ‎(I833)‎
Geburt 18. Dezember 1875 37 26 Saalsdorf
Tod 27. August 1883 ‎(Alter 7)‎ Destedt
3 Jahre
#4
Schwester
Elisabeth Luise Emilie Helene Thomä ‎(I5)‎
Geburt 17. Juni 1878 40 29 Saalsdorf
Tod 7. Dezember 1943 ‎(Alter 65)‎ Dresden
3 Jahre
#5
Bruder
Dr. med. Friedrich Albert Ludwig August Thomä ‎(I834)‎
Geburt 23. Oktober 1881 43 32 Destedt
Tod 10. August 1955 ‎(Alter 73)‎ Lüdenscheid
4 Jahre
#6
Katharine Elisabeth Hermine Karoline Thomä ‎(I835)‎
Geburt 11. August 1885 47 36 Destedt
Tod 4. März 1971 ‎(Alter 85)‎ Braunschweig
6 Jahre
#7
Schwester
Theodore Charlotte Marie-Luise Thomä ‎(I836)‎
Geburt 27. Dezember 1891 53 42 Destedt
Tod 27. Januar 1943 ‎(Alter 51)‎ Braunschweig