Prof. Dr. Helmar Junghans Prof. Dr. Helmar Junghans  ‎(I757)‎
Nachname: Junghans
Vornamen: Helmar
Präfix: Prof. Dr.

Geschlecht: männlichmännlich
      

Geburt: 19. Oktober 1931 Geyer
Tod: 16. Mai 2010 ‎(Alter 78)‎ Leipzig
Persönliche Fakten und Details
Geburt 19. Oktober 1931 Geyer

Heirat Vertraulich - 6. Juni 1960 ‎(Alter 28)‎
Beruf Prof. für Kirchengeschichte Leipzig

Tod 16. Mai 2010 ‎(Alter 78)‎ Leipzig

Beerdigung 25. Mai 2010 ‎(9 Tage nach Tod)‎ Südfriedhof

Universelle ID-Nummer B236D9BD0E612141B1183BD21181ACD538C7
Letzte Änderung 12. November 2014 - 18:33:50
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Eigene Familie  (F540)
Vertraulich
-
Vertraulich
-
Eckhard Junghans
1961 - 1986
Sieghard Junghans
1962 - 1986
Vertraulich
-
Vertraulich
-


Bemerkungen

Bemerkung
Geboren am 19. Oktober 1931 in Geyer ‎(Sachsen)‎, waren Kindheit und Jugend durch Diktatur, Krieg und Besatzungszeit geprägt. 1947 bis 1951 war Junghans Gefangener der SMAD, unter anderem in Sachsenhausen und Bautzen. 1955 nahm er das Studium der Theologie in Leipzig auf, das er 1960 mit dem Examen abschloss. Auf ein Vikariat ‎(Ordination 1964)‎ folgte 1962 die Anstellung als Wiss. Mitarbeiter an der Sektion Theologie der Universität Leipzig. 1964 zum Dr. theol. promoviert ‎(Ockham im Lichte der neueren Forschung)‎, durchlief Junghans alle Stationen seiner wissenschaftlichen Karriere in Leipzig ‎(1969 Oberassistent, 1971 Hochschuldozent, 1982 ao. Professor für Kirchengeschichte)‎. Trotz Habilitation ‎(Dr. sc. theol.)‎ 1981 ‎(Beziehungen Martin Luthers zu Humanisten)‎ blieb ihm bis zum Ende der DDR eine ordentliche Professur verwehrt, die er erst 1990 erhielt. Seither wirkte er bis zu seiner Emeritierung am 1. April 1997 als ordentlicher Professor ‎(seit 1992 neuen Rechts)‎ für Kirchengeschichte unter besonderer Berücksichtigung von Spätmittelalter und Reformationszeit in Leipzig. ??Als Lutherforscher war Helmar Junghans eine international bekannte und geachtete Persönlichkeit. Von 1972 bis 2009 gab er mit dem Lutherjahrbuch das wichtigste Organ der internationalen Lutherforschung heraus. Ein besonderes Anliegen waren ihm die Wittenberger Reformation und die sächsische Territorialkirchengeschichte. Neben dem darstellenden Zugang hat sich Junghans bleibende Verdienste durch Quelleneditionen ‎(Politische Korrespondenz Moritz von Sachsen, Martin-Luther-Ausgaben, Briefwechsel Herzog Georgs von Sachsen, Thomas-Müntzer-Werkausgabe)‎ erworben. Seine wissenschaftlichen Leistungen wurden vielfältig anerkannt. Seit 1995 war Junghans ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften. Ehrendoktorwürden verliehen ihm die Valparaiso University in Indiana ‎(1981)‎ sowie die Wittenberg University Springfield, Ohio ‎(1991)‎. Der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig diente Junghans von 1991 bis 1993 als Prodekan.

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Quellen
Multimedia

Multimedia Objekt
Junghans, HelmarJunghans, Helmar  ‎(M379)‎

Bemerkung: 1931 - 2010

Bemerkung: 1931 - 2010
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Direkte Verwandschaft
Familie mit Vertraulich
Prof. Dr. Helmar Junghans ‎(I757)‎
Geburt 19. Oktober 1931 Geyer
Tod 16. Mai 2010 ‎(Alter 78)‎ Leipzig
Ehefrau

Heirat: 6. Juni 1960
#1
Sohn
#2
Sohn
Eckhard Junghans ‎(I759)‎
Geburt 1961 29
Tod 1986 ‎(Alter 25)‎
2 Jahre
#3
Sohn
Sieghard Junghans ‎(I760)‎
Geburt 8. Dezember 1962 31
Tod 1986 ‎(Alter 23)‎
#4
Tochter
#5
Sohn