Gaebler  Info und Genealogie

 

1997
2000
2001-1
2001-2
2002-1
2002-2
2003-1
2003-2
2004-1
2004-2
2005-1
2005-2
2006-1
2006-2
2007-1

Lesen 2001-2

am 12. Dezember 2001 gelesen

Das Buch Ein makelloser Mann von A. L. Kennedy habe ich mit atemloser Spannung in einem Zug gelesen. Es geht um die Liebe, lauter Erzählungen über leidenschaftliche Ver(w)irrungen, unpassende Affären, Beziehungen voller Missverständnisse und dem vergeblichen Versuch, hinter dem Chaos der Gefühle einen tieferen Sinn zu finden.

Im November 2001 gelesen.

Das Buch "Heilige Kühe und Computerchips - Indische Gegensätze" von Stefan Klein beschreibt sehr eindrücklich die Gegensätze in Indien, dort wo ich die ersten neun Jahre meines Lebens verbracht habe. Barbara Fischer herzlichen Dank für dieses Abschiedsgeschenk von der Schule.

im November 2001 gelesen

Das Buch Tochter in Moll beschreibt sehr anschaulich die Chancen und Grenzen einer häuslichen Familienpflege eines alten Menschen. Die Verfasserin, Ragnhild Schnellbach, die ich persönlich kenne, hat drei Jahre lang ihre Schwiegermutter gepflegt und alle Höhen und Tiefen des Pflegealltags durchlebt, die sie in Form von Briefen an ihre Tochter Andrea beschreibt. Ihr Erfahrungsbericht hilft allen Betroffenen bei dem Nachdenken über die Chancen und Risiken einer Pflege von Angehörigen.

am 4. November 2001 gelesen

Das Buch über den Islamistenführer Osama bin Laden und der internationale Terrorismus bietet einen guten Überblick über die Drahtzieher des internationalen Terrors. Die Islamforscher Michael Pohly und Khalid Duran analysieren die religiösen, psychologischen und geopolitischen Hintergründe.

im Oktober 2001 gelesen

Eine meiner Töchter hat mir den Krimi "Mord im Kollektiv" von Barbara Wilson geschenkt. Jemand hat die Lesbensetzerei verwüstet. Pam entdeckt in der Dunkelkammer eine Leiche. Wer ist die/der Täter/in???

am 17. und 18. Oktober 2001 gelesen

Die Wintergeschichten von Tanja Blixen haben mich gefesselt. Endlich habe ich diese ungewöhnliche Frau, diese tolle Geschichtenerzählerin kennen gelernt.

am 15 und 16. Oktober 2001 gelesen

Kuki Gallmann verwirklichte sich in dem Buch Ich träumte von Afrika einen Traum, als sie von Italien nach Afrika ging. Dieses Buch erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die viele Schicksalsschläge erdulden musste, aber nie den Mut verlor und trotz aller Härte nicht in ihrer Liebe zu Afrika nachließ, diesem aufregenden, magischen und gefährlichen Kontinent.

vom 4. bis 6. September 2001 gelesen

Das Buch No Logo! von Naomi Klein ist eine scharfsinnige Analyse der Machenschaften der multinationaler Konzerne hinter der Fassade bunter Logos. Ihre Kritik (z.B. Werbung in den Schulen) richtet sich nicht nur gegen die Irrwege multinationalen Marketings (z.B. Kinderarbeit, Hungerlöhne und miserable Arbeitsbedingungen in der Dritten Welt), sondern ebenso gegen unsere Gesellschaft, die es versäumt, relevante Fragen rechtzeitig aufzugreifen und das Feld den Marketingmanagern und Werbestrategen überlässt. Naomi Kleins Buch bringt endlich eine kulturkritische Auseinandersetzung, eine Anti - Globalisierungsbewegung in Gang. Das Buch ist für mich als ehemaligen Politiklehrer eine Pflichtlektüre für den Politkunterricht.

Das Buch Deutschland, deine Kinder, herausgegeben von Ute und Wolfgang Benz, geht den Ursachen für wachsende Gewaltbereitschaft und Rechtsextremismus bei Jugendlichen in Ost- und Westdeutschland nach. Es handelt sich um eine beachtenswerte Bestandsaufnahme der prägenden Einflüsse und Wirkungen in beiden Teilen Deutschlands. Dirk Hagener danke ich für dieses Geschenk anlässlich meiner Verabschiedung als Schulleiter.

gelesen im September 2001

Kurt Stellwag und Anne Stellwag haben mir das Buch Ein Leben wird besichtigt von Wolf Jobst Siedler geschenkt. Nach dem Lesen dieses Buches ist mein Kopf  angefüllt mit Bildern; vielleicht hat das im Gedächtnis festgehaltene Nebensächliche doch symbolische Wert, dazu der Autor:  „merkwürdig, dass eigentlich eher beiläufige Erlebnisse von der Erinnerung bewahrt" werden.  Eine Biographie, die anders ist als viele andere.

am 7. und 8. September 2001 gelesen

Die CD "Water Stories" von Ketil Bjornstad hat es mir so angetan, dass ich Erlings Fall lesen musste. Es ist ein spannend geschriebenes Buch, das nicht nur eine Kriminalgeschichte ist, sondern auch ein Beziehungsdrama und damit eine psychologische Studie über die Untiefen menschlichen Zusammenlebens.

Im November 2001 gelesen.

Das Buch Geheimnisse von Nuruddin Farah gibt tiefe Einblicke in das Leben in Somalia. Kalamans Leben wird durch seine Jugendliebe Sholoongo bedroht, die ein Kind von ihm haben will. Farah, der in Kapstadt das Institut für Geschlechterforschung leite, über Sholoongo: "Sie ist die interessanteste Person im Roman. Manche Leser sehen in ihr die Verkörperung des Bösen, das sehe ich nicht so. Einige sehen sie als eine Art Katalysator. Diese Meinung teile ich, denn überall, wo sie hingeht, geschieht etwas. Sie erlaubt den Menschen in ihrer Umgebung, bis auf den Grund ihrer eigenen Gefühle zu sehen und zu erkennen, wer sie wirklich sind. Sholoongo ist eine Herausforderung. Obwohl ihr im Roman nur ein einziges Kapitel gewidmet ist, erfüllt sie ihn doch ganz, Sie ist immer präsent, wenn zwei Leute miteinander sprechen, wird ihr Name immer genannt."

Am 3. September 2001 gelesen.

Zum Abschied meines Lehrerdaseins habe ich das Buch "Der erste Lehrer" von Tschingis Aitmatow mit großer Anteilnahme gelesen. Beeindruckend für mich ist die große Liebe von Düischen zu seinen Schülern. Ja so kann, so soll, so muss Schule sein.

im Oktober 2001 gelesen

Weimar, Symbol der deutschen Klassik, Stadt der Dichter und Denker, Inbegriff des deutschen Humanismus. Weimar, ein exponierter Ort deutscher Geschichte, eng verbunden mit dem Leben und Schaffen von Bach, Cranach, Goethe, Schiller, Wieland, Schopenhauer, Nietzsche, den Akteuren des Bauhauses ... Alles das hat Peter Merseburger in dem Buch Mythos Weimar einer kritischen Analyse unterzogen. Sabine Ruhnau möchte ich auf diesem Wege für dieses anregende Buch danken!

im September 2001 gelesen

Das Haus der Erinnerungen von Barbara Wood handelt über ungeklärte Ereignisse der Familie Townsend in England. Andrea, eine junge Frau aus Los Angeles, fliegt nach London, um ihren sterbenden Großvater zu besuchen. Als sie das Haus ihrer Großeltern betritt, spürt sie, dass mit ihr etwas passiert. Was steckt hinter diesen Mauern? Wer ist sie: Andrea, die junge selbstbewusste Amerikanerin oder Jennifer, eine viktorianische Lady, die an gebrochenem Herzen starb? 

Im September 2001 gelesen.

Die Evangelen und Reformierten  singen "Befiehl du deine Wege" auf der Strasse.. Drinnen sitzt der kleine Alexander, der sich das Klavierspielen auf einem alten Blüthner selbst beigebracht hat und begleitet die Kreuzugskampagne am offenen Fenster. Der alte Dorfpolizist Vroomboot steht hinter ihm, und dann geht die Tür auf und noch jemand kommt herein. Alexander hört Vroomboot sagen: „Was tun Sie hier?“ Dann fällt ein tödlicher Schuss. Noch dreißig Jahre später versucht Alexander Goedveyl zu ergründen, wer den Polizisten umgebracht hatte und warum. Ist da eine alte Rechnung beglichen worden? Hatte Vroomboot beim deutschen Überfall auf Holland als Kollaborateur Schuld auf sich geladen? Wer mehr wissen will, muss schon den Roman Das Wüten der ganzen Welt von Maarten't Hart lesen. Zu empfehlen ist auch die Hörspielfassung, die Weihnachten 2006 verschenkt habe.

"Sara und Simon - Eine endlose Geschichte" beschreibt die Lebens- und Leidensgeschichte der Sara Mendez aus Urugay, die ihren Sohn Simon sucht. Das Buch hat mich tief in meinem Innersten bewegt. Erich Hackl versteht es nicht nur in politischer, sondern auch  in menschlicher Hinsicht eindrücklich zu schreiben.

keine Abb.

Das Buch "Brauchen Frauen Helden" von Hille Karoline Held - Russische Frauen zwischen Tradition und Moderne in Zusammenarbeit mit Natalia Vinokurova verdeutlicht an acht Frauenportraits, wie russische Frauen trotz der krisenhaften Situation in ihrem Land ihr Leben meistern. Durch das Buch wurde mir klar, dass das Selbstverständnis der russischen Frauen heute nur durch den spezifischen Verlauf russischer Frauengeschichte erklärbar ist.

Das Buch Nobel Prize Women in Science von  Sharon Bertsch McGrayne enthält Biographien über 15 Frauen, denen entweder ein Nobelpreis verliehen wurde oder die zu einem Nobelpreis erheblich beigetragen haben. Das Buch gibt eine Antwort auf die Frage, warum nur 10 Frauen - verglichen mit mehr als 300 Männern - Nobelpreise gewonnen haben. Die Frauen in diesem Buch mussten enorme Hürden überwinden, um ihre wissenschaftlichen Forschungen auszuüben. 

 

© 
Christoph Gäbler 16.09.2009