"Schulgenaue Qualifizierung: Attraktivität und Qualität von Lehrerweiterbildung durch Selbstbestimmung, Interaktion und Nachfrageorientierung. Erfahrungswissen nutzen - Brain-drain verhindern" mehr: Schu-Qua
Wenn man sich die Entwicklung in der letzten Zeit ansieht, wie das Verhältnis Arbeitgeber- Arbeitnehmer sich verschiebt warum wird da heut noch jemand Arbeitnehmer? Es ist eben so: Die einen lieben es bequemer die andern machen es sich dauernd schwer. Die Menschen sind schon sehr verschieden Mir geht es gut, ich bin mit mir zufrieden. Und warum? - Weil ich Chef bin. Ich persönlich finde Chef-Sein angenehmer Chef-Sessel sind oft auch viel bequemer wenn Sie unzufrieden sind, dann ändern Sie doch was dauernd schuften und sparen, das macht doch keinen Spaß! Oder machen Sie wenigstens ein nettes Gesicht. Schau'n Sie: Mir geht es gut, und ich beklag mich nicht! Wenn ich mir das so anschau: Also für mich ist es normal daß ich so gut wie keine Steuern zahl. so'n Arbeiter hat da ja gar keine Wahl. das wird gleich abgezogen, das kriegen die gar nicht zu Gesicht. Also mir persönlich muss ich sagen gefällt sowas nicht. Jetzt mal ehrlich: Wieso geben Sie dem Finanzamt was? Die geben Ihnen doch auch nichts. Macht Ihnen das Spaß?! Also von mir kriegen die nichts. Und warum? -Weil ich Chef bin. Wenn Sie nur die Arbeitslosenversicherung nehmen: Sie zahlen jahrelang ein, und dann wird Ihnen nichts gegeben Wissen Sie, wie ich das nenn? - Eine klassische Fehl-Investition gerad in der heutigen Zeit: Lassen Sie die Finger davon! So eine »Versicherung« schließ ich doch gar nicht erst ab. Kleiner Tip: Ich kauf mir Häuser. Weil ich da mehr von hab. Aber da ist jeder anders, jeder wie es ihm gefällt. Also mir persönlich ist es lieber, ich hab im Alter Geld. Und das hab ich. Und warum ? -Weil ich Chef bin. Machen Sie es doch einfach genauso wie ich. Arbeiter sein? - sowas passiert mir nicht Wenn jemand beispielsweise so (Fingerschnippen) zu mir macht, Da krieg ich Pickel von Zu sowas bin ich einfach nicht gebor'n. mit Ihrem Gehalt kam' ich überhaupt nicht klar. RRRespekt. Aber mir persönlich ist es lieber, das Geld ist einfach da Schau'n Sie mich an: ich bin locker und entspannt, Meine Devise: Erfolg und gute Laune, sowas geht auch Hand in Hand jetzt werden Sie doch mal Chef ihrer eigenen Situation warum ackern Sie so für andere, was haben Sie davon?! (Vielleicht doch mal zum Psychologen?) Ihre Lage würd mir auf die Nerven gehen also jetzt mal im Ernst: sowas ist doch nicht schön! Heute wird doch viel mehr für Chefs getan warum sind Sie denn nicht Chef, warum tun Sie sich das an Nehmen Sie sich ruhig ein Beispiel an mir: Ich mach das richtig, sonst war ich ja nicht hier.
Die Kabarettistin Lisa Politt sang auf der 200-Jahr-Feier am 4. November im Curio-Haus vom Bühnenrand aus der Senatorin ein Lied mit diesem Text - von Angesicht zu Angesicht.
Nach der Bundestagswahl 2005
"Ich finde es bedauerlich, dass die Bevölkerung nicht verstanden hat, worum es geht", sagt Schulsenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU). "Wir sind Schlusslicht in Europa, daran sind wir nicht schuldlos." Die Menschen wüssten nicht, dass es bereits fünf nach zwölf sei für wirksame Reformen. taz
Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU): "Ich bin fassungslos, daß die Menschen nicht verstanden haben, worum es bei dieser Wahl ging." Hamburger Abendblatt
Tops und Flops 2004
Alexandra Dinges-Dierig (parteilos), Bildungssenatorin
TOP
Top ist für mich der erfolgreiche Start des Reformprozesses der Beruflichen Schulen, der Beginn des Projekts Selbstverantwortete Schule und die Erarbeitung des Leitprojekts Sportstadt Hamburg.
FLOP
Ein andauernder Flop ist die weitgehend polemische, selten sachgerechte Art, mit der SPD und GAL unsere Bildungspolitik begleiten. Das enttäuscht, wie ich weiß, viele Menschen.
Birgit Schnieber-Jastram (CDU) Sozialsenatorin
TOP
Ich war sehr froh, eine Vereinbarung mit den Verbänden zur Kindertagesbetreuung zu erreichen. Hamburg kann Familien nun eine verlässliche, umfangreiche Kindertagesbetreuung bieten.
FLOP
Damit wir unseren Kindern nicht einen riesigen Schuldenberg hinterlassen, müssen wir sparen. Dass wir in diesem Jahr das Blindengeld kürzen mussten, war eine Entscheidung, die mich lange beschäftigt hat.
"Der Prozess der Schulentwicklungsplanung beginnt"
Dinges-Dierig (DiDi) in der Pressemeldung vom 07.09.04
Drei Grundschulen mit jeweils einer ersten Klasse kosten jährlich rund 750 000 Euro, während eine Grundschule mit drei ersten Klassen (dreizügig) nur mit 340 000 Euro zu Buche schlage. Zwei zweizügige Gymnasien kosteten die Stadt 800 000 Euro, ein vierzügiges 570 000 Euro. Optimal seien ein vierzügiges Gymnasium, eine dreizügige Grundschule und eine vierzügige Gesamtschule, sagte Staatsrat Reiner Schmitz. Bei der neuen Schulstandortplanung gehe es nicht darum, nur entsprechend der Größe zu entscheiden. Vielmehr strebe man optimale Schulgrößen an, um gute pädagogische und ökonomische Bedingungen zu schaffen, sagte Dinges-Dierig. mehr
"Das Bekenntnis zur Zukunft der Bildung ist ein Bekenntnis zum Wandel"
Dinges-Dierig (DiDi) in der Haushaltsrede vom 17.06.04